| Dies ist unser Tagebuch über Nord- und Mittelamerika. Um ein Bild grösser zu sehen, klicke mit dem Mauszeiger drauf und um einen Kontext zum Bild zu erhalten, lass einfach den Mauszeiger über dem Bild stehen. Weiterführende Links zu Sehenswürdigkeiten und anderen erwähnenswerten Orten und WebSites, sind blau unterstrichen. Im blauen Datumfeld sind manchmal spezielle Karten oder Links zu finden. | |
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| Datum | Tagebucheintrag |
03.01. - 04.01.2005 |
Wir fahren nach Houston, wo wir beim AAA Traveller-Checks kaufen wollen. Aber weil wir in der USA keine feste Adresse und nur eine provisorische Mitgliedskarte haben, verkaufen sie uns nach langem Hin und Her keine, obwohl wir Mitglied sind, das ist wieder mal USA pur! Wir fahren weiter zum Flughafen um unseren Flug zu bestätigen, denn die automatische Flugbestätigung am Telefon versteht unser Englisch nicht! Nicht weit vom Flughafen entfernt gibt es einen KOA-Campground, wo wir die letzten zwei Tage in den USA verbringen und wo wir unseren Camper, für 60$, einen Monat lang, an einem sicheren Ort stehen lassen können. Wir essen wieder einmal auswärts zu Abend, diesmal beim TGI Friday, ein gutes Restaurant wo Martin ein riesengrosses Rippenrack vertilgt. Nachher sieht der Knochenhaufen auf seinem Teller aus wie eine archäologische Ausgrabung. Wir kaufen im Wal Mart noch Schokolade als Mitbringsel für die Kinder in der Dom. Republik und holen halt Bargeld auf der Bank, wenn wir schon keine Traveller-Checks bekommen. Danach packen wir unsere Koffer auf dem Campingplatz. |
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05.01.2005 |
Nachdem auch unsere beiden Koffer angekommen sind und wir das Einreiseprozedere (10$ pro Person, das erste Mal, dass wir bei einer Einreise in ein Land etwas bezahlen müssen) hinter uns gebracht haben können wir endlich um 23 Uhr das Flughafengebäude verlassen. Wie wir erfahren ist unser Freund, der uns abholen sollte, leider immer noch in der Schweiz, aber seine Frau und die drei Kinder warteten geduldig auf uns. Als sie uns zum Auto führen will ist es nicht mehr da. Durch die Verspätung war die kurze Parkzeit abgelaufen und die Polizei hat es abgeschleppt. Nachdem sie auf dem Polizeiposten nach längerer Verhandlung das Auto zurück erhält, können wir um Mitternacht endlich losfahren. Weil es so spät ist haben wir dafür nicht so viel Verkehr und erreichen ihr Haus bald. Wir können uns dort in einem Zimmer mit eigener Dusche und WC einrichten und gehen unter dem Moskitonetz gleich schlafen. |
08.01.2005 |
Wir lassen den Wecker um 7 Uhr klingeln, packen unsere Sachen zusammen und werden gleich nach dem Frühstück zur Busstation gefahren. Der Bus soll um 9 Uhr losfahren und zu unserer Überraschung ist er wirklich pünktlich. Unsere Freundin fragt den Chauffeur ob er unsere Adresse bei „Pino“ in Las Terrenas kennt und er sagt es sei kein Problem, er kenne den Ort. Wir verabschieden uns und werden mit unseren Koffern im kleinen, fast schon vollen, 30plätzigen Bus verstaut. Unsere Koffer belegen je einen Platz und das heisst, dass wir vier Billette kaufen müssen. Das Ganze kostet uns aber trotzdem nur etwa 22$. Nachdem wir pünktlich losgefahren sind, steigen bei weiteren Haltestellen noch mehr Leute ein, bis der Bus proppenvoll ist, wir können uns kaum noch rühren. Eine Einheimische hört uns reden und spricht uns plötzlich in Schweizer-deutsch an. Sie habe 13 Jahre in der Ostschweiz gelebt. Jetzt haben wir sogar jemanden der uns übersetzen kann (ein beruhigender Gedanke). Nach einer Stunde gibt es bei einem kleinen Kiosk einen Halt um die Beine zu vertreten und etwas zu trinken. Nach gut vier Stunden durch kleine Dörfer und über löchrige Strassen erreichen wir endlich Sanchez auf der Halbinsel Samana. Dort steigen viele Leute aus, auch unsere Dolmetscherin verabschiedet sich. Danach müht sich der Bus über den Pass auf die andere Seite der Halbinsel. Wir geniessen herrliche Ausblicke auf das Meer
![]() Wir können nach einem erfrischenden Bier und einem feinen Sandwich mit richtigem Brot, im kleinen Restaurant (Marions Bar) das zur Anlage gehört, unseren Bungalow, die Casa Simone beziehen ( www.las-terrenas.de ). Nach dem Auspacken werden wir von einem Angestellten zu Zweit auf seinen 125er-Töff verfrachtet und auf abenteuerliche Weise über die löchrige Strasse und durch Pfützen zurück ins Ort chauffiert, wo wir noch Lebensmittel einkaufen können. Er bringt uns heil auch wieder zurück und nach dem Abendessen (Spaghetti natürlich) fallen wir todmüde in unsere Betten. |
09.01. - 15.01.2005 |
Heute erkunden wir den Weg an den wunderschönen Strand der Playa Bonita. Er ist menschenleer und etwas ausserhalb der lärmigen Stadt Terrenas gelegen, und nur etwa 200m von unserem Bungalow entfernt. Abends können wir in Marions Bar den lustigen Film „Der Schuh des Manitus“ auf der hauseigenen DVD-Anlage mit Grossleinwand und Dolby Surround anschauen.
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21.01. - 24.01.2005 |
Heute kommt die Sonne nach einer kühlen Nacht wieder hervor - gerade richtig für die arbeitende Bevölkerung, die durch zwei Feiertage am Freitag und Montag ein langes Wochenende geniessen kann. Man merkt es auch an den vielen Leuten, die den Strand bevölkern und an den überfüllten
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25.01. - 26.01.2005 |
Genau mit dem Ende der Feiertage versteckt sich die Sonne wieder für zwei Tage hinter den Wolken. Am Abend fahren wir in die nahe Pizzeria de Coco, die von einer Schweizerin geführt wird und wo Koch Rolf, auch ein Schweizer, Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti und Pizzas anbietet. Wir lernen dort gleich noch zwei Schweizer kennen: Karin und Beat, die auch ihren Camperurlaub in den USA unterbrochen haben, um die kalten Tage zu überbrücken. Sie haben sieben Jahre in der USA gelebt und machen jetzt noch eine längere Rundreise durch die USA, bevor sie wieder in die Schweiz zurückkehren. Sie besuchen uns am nächsten Nachmittag in Marions Bar, wo wir plaudern und herausfinden, dass wir uns zur gleichen Zeit, während der Bikeweek in Sturgis, in South Dakota aufgehalten haben. |
27.01. - 28.01.2005 |
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Endlich scheint wieder einmal die Sonne und die Temperaturen sind auch wieder sommerlich. Wir machen mit dem Töff einen Ausflug nach Las Terrenas und die anderen Strände in der Umgebung. Unterwegs buchen wir im Reisebüro, das von Urs, einem weiteren Schweizer der hier lebt, geführt wird, unseren Flug mit einem Privatflugzeug für den nächsten Mittwoch nach Santo Domingo. Nicht einfach nur zum Spass, sondern weil der reguläre Flug dort zu spät ankommen würde und wir unseren Flug zurück in die USA nicht mehr erwischen könnten. Am nächsten Tag, dem letzten Tag wo wir unseren fahrbaren Untersatz noch zur Verfügung haben, kaufen wir zum letzten Mal günstiges Rinds- und Schweinefilet beim französischen Metzger ein. Am Abend treffen wir uns mit Karin und Beat in einem der zahlreichen Fischrestaurant am Meer. Der Fisch ist exzellent, aber das Essen mit 1500 Peso für zwei Personen (im Vergleich) zu teuer. |
29.01. - 31.01.2005 |
Da wir ab heute nur noch zu Fuss unterwegs sind, wandern wir dem Strand entlang bis zur schönsten Bar der Welt, die zwischen zwei Flüssen die ins Meer münden, direkt am Strand liegt und geniessen ein (oder zwei) der feinen Mixgetränken. Als wir wieder Zuhause sind, tun uns die Beine weh - wir sind es wohl nicht mehr gewohnt so weit zu Fuss zu gehen.
![]() mit Karin und Beat eine Wanderung an der wunderschönen Beach entlang nach Las Terrenas. Die Sonne lacht wieder vom Himmel und die Wettervorhersage für unsere letzten Tage im Paradies lassen auf gutes Wetter hoffen. In der Stadt erholen wir uns bei einem Pina Colada von den "Strapazen".
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